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THERM4YOU Ratgeber – Thermentausch

Thermentausch im Winter? Ja – und meist dauert er nur einen Tag

Die alte Therme schwächelt, aber mitten in der Heizsaison tauschen? Viele warten aus Angst vor der kalten Wohnung bis zum Frühling – und riskieren damit den Totalausfall am kältesten Tag des Jahres. Dabei ist der Winter die häufigste Tauschzeit: Beim 1:1-Tausch ist Ihre Wohnung in der Regel nur wenige Stunden ohne Heizung, am Abend läuft die neue Therme. Hier sehen Sie den Ablauf Stunde für Stunde – und wie Sie die Zeit dazwischen überbrücken.

Im Ratgeber:Ablauf Schritt für SchrittDauer realistischÜbergangslösungGeplant statt Notfall
Techniker montiert eine neue Gastherme
Alte Therme im Winter tauschen?Nur Stunden ohne HeizungAbends wieder warm

Die kurze Antwort

Ja, ein Thermentausch geht auch im Winter – und zwar problemlos. Tatsächlich ist die Heizsaison die häufigste Tauschzeit, weil alte Geräte genau dann unter Volllast laufen und aufgeben. Installateure sind darauf eingestellt: Beim 1:1-Tausch einer Gastherme ist in der Regel ein einziger Arbeitstag nötig.
Die Sorge vor der tagelang kalten Wohnung ist unbegründet: Heizung und Warmwasser sind nur für einige Stunden unterbrochen – vom Abbau des Altgeräts am Morgen bis zur Inbetriebnahme am Nachmittag. Am Abend heizt die neue Therme, und Sie duschen bereits mit ihr. Für die Stunden dazwischen reicht meist ein geschlossener Türen-Haushalt plus ein Elektroheizlüfter für das wichtigste Zimmer.
Der eigentliche Fehler ist das Hinauszögern: Wer mit einer schwächelnden Therme bis zum Frühling wartet, riskiert den Totalausfall am kältesten Wochenende – und tauscht dann unter Zeitdruck statt geplant mit Wunschgerät und Wunschtermin. Die Timeline unten zeigt, wie ein geplanter Tauschtag abläuft.
Der Tauschtag im Zeitraffer

So läuft der Thermentausch ab – Stunde für Stunde

Die größte Sorge beim Tausch ist die Zeit ohne Heizung. Deshalb hier der typische Ablauf eines 1:1-Tauschs – mit dem Heizungs-Status zu jedem Schritt. Kurz gesagt: morgens aus, nachmittags wieder an.

1
VorabHeizung läuft normal

Besichtigung & Fixtermin

Vor dem Tauschtag schauen wir uns Therme, Abgasführung und Anschlüsse an. Sie bekommen vorab einen Kostenvoranschlag, das neue Gerät wird reserviert – getauscht wird erst, wenn alles passt.

2
ca. 08:00Heizung & Warmwasser aus

Altgerät wird abgebaut

Wasser und Gas werden abgesperrt, die Anlage wird entleert, die alte Therme kommt von der Wand. Ab jetzt sind Heizung und Warmwasser unterbrochen – duschen Sie am besten davor.

3
VormittagHeizung & Warmwasser aus

Neue Therme wird montiert

Das neue Gerät kommt an die Wand, Gas-, Wasser- und Heizungsanschlüsse werden angepasst. Beim 1:1-Tausch passen die bestehenden Leitungen meist mit wenigen Handgriffen.

4
Früher NachmittagHeizung & Warmwasser aus

Anschließen, befüllen, prüfen

Abgasführung montieren, Dichtheit prüfen, Anlage befüllen und entlüften – die Pflichtschritte, bevor die neue Therme zum ersten Mal zündet.

5
NachmittagHeizung fährt wieder hoch

Inbetriebnahme & Einstellung

Die neue Therme zündet, Abgasmessung und Funktionsprüfung laufen, Vorlauf- und Warmwassertemperatur werden auf Ihre Wohnung eingestellt. Die Heizkörper werden wieder warm.

6
AbendsAlles läuft wieder

Übergabe & Einschulung

Sie bekommen eine kurze Einschulung auf die Bedienung, dazu Unterlagen und Garantiehinweise. Heizung und Warmwasser laufen – geduscht wird am Abend bereits mit der neuen Therme.

Übergangslösung: So überbrücken Sie die Stunden ohne Heizung

Eine Wohnung kühlt in wenigen Stunden nicht aus: Heizen Sie am Vorabend normal durch und halten Sie am Tauschtag Türen und Fenster geschlossen. Für Bad oder Homeoffice reicht ein kleiner Elektroheizlüfter. Warmwasser gibt es am Morgen vor dem Abbau und am Abend wieder – planen Sie das Duschen einfach darum herum.

Alte Therme am Limit? Planen schlägt frieren.

Rufen Sie an – wir schauen uns Ihre Therme an, Sie bekommen einen Kostenvoranschlag und einen fixen Tauschtermin, bevor der Winter ernst macht.

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Thermentausch im Winter: Was Sie wissen sollten

Warum der Winter die häufigste Tauschzeit ist

Eine Gastherme hält 15 bis 20 Jahre – und ob sie das Ende erreicht hat, zeigt sich fast immer in der Heizsaison. Im Sommer muss das Gerät nur Warmwasser liefern; erst wenn es wochenlang unter Volllast heizt, geben verschlissene Komponenten auf. Deshalb werden die meisten Thermen zwischen Oktober und März getauscht, und Installateure sind genau auf diese Monate eingestellt. Ein Wintertausch ist also kein Sonderfall, sondern der Normalfall – mit eingespielten Abläufen, die die Zeit ohne Heizung so kurz wie möglich halten.

Wie lange dauert ein Thermentausch wirklich?

Beim klassischen 1:1-Tausch – neue Gastherme an den Platz der alten, bestehende Anschlüsse werden angepasst – ist in der Regel ein Arbeitstag nötig. Heizung und Warmwasser sind dabei nur vom Abbau am Morgen bis zur Inbetriebnahme am Nachmittag unterbrochen, also einige Stunden. Aufwendiger wird es, wenn mehr als das Gerät getauscht wird: Bei einem Systemwechsel, etwa von einer alten Heizwerttherme auf ein Brennwertgerät, müssen oft Abgasführung oder Kondensatablauf angepasst werden – je nach Aufwand kann dann ein zweiter Tag nötig sein. Was bei Ihnen zutrifft, klärt die Besichtigung vorab, nicht erst der Tauschtag.

Übergangslösung: die Stunden ohne Heizung überbrücken

Die gute Nachricht vorweg: Eine normal gedämmte Wohnung verliert in einigen Stunden nur wenige Grad. Heizen Sie am Vorabend normal durch, halten Sie am Tauschtag Türen und Fenster geschlossen, und die Räume bleiben gut bewohnbar. Wer es im Bad oder im Homeoffice warm braucht, überbrückt mit einem kleinen Elektroheizlüfter – für einen einzelnen Raum und wenige Stunden völlig ausreichend. Beim Warmwasser gilt: morgens vor dem Abbau duschen, abends läuft bereits die neue Therme. Wirklich kritisch wird eine Unterbrechung nur, wenn gar nicht geplant wird – also beim Totalausfall mitten im Winter.

Geplanter Tausch oder warten, bis sie ausfällt?

Hier liegt der eigentliche Unterschied – nicht zwischen Winter und Frühling, sondern zwischen geplant und ungeplant. Beim geplanten Tausch wählen Sie Gerät und Termin in Ruhe, die Wohnung ist einen Tag lang teilweise unbeheizt, fertig. Beim Nottausch nach Totalausfall sitzen Sie dagegen erst einmal wirklich in der kalten Wohnung – und zwar so lange, bis ein passendes Gerät verfügbar ist und montiert werden kann. Wenn Ihre Therme bereits Warnsignale zeigt – häufige Störungen, steigender Verbrauch, teure Reparaturen am alten Gerät –, hilft unser Ratgeber "Therme reparieren oder tauschen?" bei der Entscheidung. Ist sie gefallen, gilt: lieber jetzt geplant als im Jänner unter Zeitdruck.

Was den Tausch verzögern kann

Dass aus einem Tag mehrere werden, hat meist einen von drei Gründen: Die Abgasführung oder der Kamin muss angepasst werden, vor allem in Altbauten und beim Wechsel auf Brennwerttechnik. Das Wunschgerät ist nicht lagernd und muss bestellt werden. Oder es tauchen beim Abbau Überraschungen auf, etwa korrodierte Absperrventile. Genau dafür gibt es die Besichtigung vorab: Dort werden Abgasweg, Anschlüsse und Platzverhältnisse geprüft und das Gerät reserviert, sodass der Tauschtag ohne Überraschungen abläuft.

Kosten, Kostenvoranschlag – und wer zahlt in der Mietwohnung?

Was der Tausch kostet, hängt von Gerät, Marke und Aufwand ab – deshalb gibt es bei uns vor jedem Tausch eine Besichtigung und einen Kostenvoranschlag, getauscht wird erst nach Ihrem OK. Wichtig für Mieter: Ist die Therme mitvermietet, zahlt den Tausch einer kaputten, nicht mehr wirtschaftlich reparierbaren Therme der Vermieter bzw. Wiener Wohnen oder die Genossenschaft – Sie melden den Defekt, mehr nicht. Die Details dazu stehen in unserem Ratgeber "Thermenreparatur – wer zahlt?". Eigentümer entscheiden selbst – und gewinnen mit einem modernen Gerät in der Regel spürbar an Effizienz gegenüber einer 20 Jahre alten Therme.
THERM4YOU Einsatzfahrzeug
Geplant tauschen statt im Jänner frieren

Alte Therme am Limit? Tauschen Sie, bevor sie im tiefsten Winter ausfällt

Rufen Sie an und schildern Sie kurz, wie alt Ihre Therme ist und was sie macht. Wir kommen zur Besichtigung, Sie bekommen einen Kostenvoranschlag und einen fixen Tauschtermin – montiert ist die neue Therme beim 1:1-Tausch in der Regel an einem Tag, abends heizt sie bereits. Wir tauschen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

So bereiten Sie den Tauschtag vor – und das überlassen Sie uns

Das können Sie vorbereiten
✓ Am Vorabend normal durchheizen und morgens vor dem Abbau duschen
✓ Den Weg zur Therme freiräumen – Kästchen, Vorhänge, Abstellsachen
✓ Türen und Fenster am Tauschtag geschlossen halten
✓ Für Bad oder Homeoffice einen kleinen Elektroheizlüfter bereitstellen
✓ Unterlagen der alten Therme bereitlegen, falls vorhanden
Besser nicht
✗ Mit einer sterbenden Therme auf den Frühling hoffen – der Ausfall kommt am kältesten Tag
✗ Das Altgerät selbst abmontieren oder Gasanschlüsse lösen
✗ Eine ständig störende Alttherme immer wieder teuer entstören lassen statt zu entscheiden
✗ Die Wohnung mit dem Gasherd oder Griller "heizen" – Kohlenmonoxid-Gefahr
✗ Beim Nottausch das erstbeste Gerät ohne Beratung nehmen

Häufige Fragen zum Thermentausch im Winter

Wie lange bin ich wirklich ohne Heizung?

Beim 1:1-Tausch typischerweise vom Vormittag bis zum Nachmittag – also einige Stunden, nicht Tage. Die Anlage wird morgens entleert, am Nachmittag geht die neue Therme in Betrieb, und die Heizkörper werden noch am selben Tag wieder warm. Eine Wohnung kühlt in dieser Zeit nur um wenige Grad ab, wenn Türen und Fenster geschlossen bleiben.

Kann auch im Dezember oder Jänner getauscht werden?

Ja – gerade dann. Die Heizsaison ist die Haupttauschzeit, weil die meisten Altgeräte unter Volllast ausfallen. Am Ablauf ändert der Kalender nichts: Der Tausch findet in der Wohnung statt, Außentemperaturen spielen praktisch keine Rolle. Wichtig ist nur die Planung vorab, damit das Gerät am Tauschtag bereitsteht.

Meine Therme ist komplett ausgefallen – geht ein Nottausch?

Ja. Zuerst kommt der Notdienst und prüft, ob sich das Gerät noch wirtschaftlich reparieren lässt – oft bringt eine Reparatur die Heizung noch einmal durch den Winter. Ist das Gerät endgültig hinüber, wird der Tausch so schnell wie möglich organisiert; wie schnell, hängt vor allem von der Geräteverfügbarkeit ab. Genau deshalb lohnt es sich, bei einer alternden Therme nicht auf den Totalausfall zu warten.

Lohnt es sich, bis zum Frühling zu warten?

Wenn Ihre Therme zuverlässig läuft und der Tausch reine Modernisierung ist: Sie können warten, müssen aber nicht – der Aufwand ist im Winter derselbe. Wenn das Gerät dagegen bereits Störungen zeigt, ist Warten die riskanteste Option: Sie verschieben einen geplanten Ein-Tages-Tausch und tauschen stattdessen womöglich ungeplant nach einem Ausfall, mit echten kalten Tagen. Bei der Entscheidung hilft unser Ratgeber "Therme reparieren oder tauschen?".

Wer zahlt den Tausch in der Mietwohnung?

Ist die Therme mitvermietet, ist der Tausch einer irreparablen Therme Sache des Vermieters bzw. von Wiener Wohnen oder der Genossenschaft – Sie melden den Defekt schriftlich und müssen den Tausch nicht selbst beauftragen oder bezahlen. Alle Details, auch zu Sonderfällen, finden Sie im Ratgeber "Thermenreparatur – wer zahlt?".

Welche Therme kommt an die Wand – und wer entscheidet das?

Sie entscheiden, wir beraten: Bei der Besichtigung klären wir, welche Geräteklasse und Leistung zu Wohnung, Warmwasserbedarf und Abgassituation passen, und empfehlen passende Markengeräte – etwa von Vaillant, Junkers, Baxi oder Buderus, die wir auch warten und reparieren. So bekommen Sie ein Gerät, für das es langfristig Ersatzteile und Service gibt, statt eines Exoten.

Neue Therme an einem Tag – planen wir ihn gemeinsam.

Thermentausch in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland: Besichtigung, Kostenvoranschlag, Fixtermin – und am Tauschtag abends heizt die neue Therme. Auch mitten im Winter.

1:1-Tausch meist an einem TagKostenvoranschlag vorabNur Stunden ohne HeizungMarkengeräte mit Service danach